
Stell dir vor, Du findest ein neues, bisher unbekanntes Fossil. Und darfst ihm, wie das in der wissenschaftlichen Szene üblich ist, einen Namen geben. Wie nennst Du es? Nach dem Fundort, nach seinem Aussehen, nach dir oder – Du bist Rockmusikfan – nach Deinem Lieblingsstar? Zoom … und schon sind wir im Thema: Paläontologie trifft auf Rock. Die Wanderausstellung „Rock Fossils“ zeigt ausgestorbene Tierarten, die nach Stars der Rock- und Metal-Szene benannt wurden – darunter Musikgrößen wie David Bowie, Jimi Hendrix, Frank Zappa und – an ihm kommt man eben nicht vorbei – Mick Jagger.
Wer die Ausstellungsgänge von „Rock Fossils“ entlangschreitet, der findet Tafel an Tafel, auf denen die Musikheroen und die nach ihnen benannten Urtiere in Wort und Bild dargestellt sind. Die Tafeln dienen zugleich als Audiostationen und geben jeweils ein Liedbeispiel der Protagonisten wieder. Also Kopfhörer aufziehen und sich die wissenschaftlichen Facts mit musikalischer Untermalung aneignen! An einzelnen Stellen sind überlebensgroße Modelle der Tiere zu sehen; sie wurden in Feinarbeit von den Meistern des Modellbaus bei „10 Tons“, Dänemark hergestellt.
Wer jetzt Interesse an der Ausstellung gewonnen hat – und vielleicht führt die Reisezeit in die Nähe der Region – sie ist bis zum 20.09.2026 im Naturkunde Museum von Coburg, Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken, zu sehen. Überdies hat Coburg eine gut erhaltene historische Altstadt und prächtige Schlösser wie z. B. die Veste Coburg, was einen Besuch doppelt lohnend macht. Nach ihrem Aufschlag dort zieht die Ausstellung weiter ins schweizerische Seegräben bei Zürich.